Gewalt gegen Frauen - nicht bei uns! 2009
Die Aktion wird getragen vom Deutschen Aikido-Bund, Deutschen Judo-Bund, Deutschen Ju-Jutsu Verband, Deutschen Karate Verband und von der Deutschen Taekwondo Union gemeinsam mit dem Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt e.V., der Frauenhauskoordinierung e.V. sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsbeauftragten und Frauenbüros.
Frauen und Mädchen sind tagtäglich unterschiedlichsten Formen von körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt ausgesetzt: Anmache, Belästigung, Anzüglichkeiten, absichtliche Berührungen, frauenfeindliche Sprüche, Nötigung, körperliche Gewalt, Vergewaltigung. Das geschieht nicht aus Versehen und häufig auch im nahen sozialen Umfeld. Frauen und Mädchen sind oft nicht in der Lage sich zu wehren, weil sie sich unterlegen fühlen. Aus Angst vor Übergriffen schränken sie ihren Aktionsradius und ihre Bewegungsräume ein.
Sport kann wirkungsvolle Hilfen bei der Prävention und Intervention gegen Gewalt an Frauen und Mädchen anbieten. Sport stärkt das Selbstwertgefühl, das Selbstvertrauen und die Verteidigungsbereitschaft. Die im Sport erlebte Stärke motiviert Frauen, Übergriffe wahrzunehmen und sich zu wehren.
Die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes hat im Dezember 2008 den Antrag der Frauen-Vollversammlung zustimmend zur Kenntnis genommen. Damit können wir die Aktion mit großer Unterstützung fortführen und die Vernetzung ausbauen. Aktuelle Informationen gibt es im Internet unter www.aktiongegengewalt.dosb.de oder unter Ingrid Neuhaus neuhaus@dosb.de.



